Aktuell

Pressemitteilung zur Corona Impfung

Sehr geehrte Damen und Herren Mandatsträger,
sehr geehrte Medienvertreter, 

wir als Arbeitsgruppe „Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt“ der Basisdemokratischen Partei Deutschland, Kreisverband Augsburg, möchten uns zur Thematik „Corona-Impfung und Nebenwirkungen“ wie folgt äußern:

Am Mittwoch, dem 28.04.2021 ist es nach einer Corona-Impfung im Impfzentrum Gablingen neuerlich zu einem dramatischen Zwischenfall mit tödlichem Ausgang gekommen (https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Frau-stirbt-nach-Impfung-mit-Moderna-Behoerden-untersuchen-den-Vorfall-id59588081.html). Seit Wochen mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Einschätzungen zu den zu erwartenden Nebenwirkungen durch renommierte Wissenschaftler wie Prof. Bhakdi oder Prof. Hockertz zu den neuartigen und wenig erforschten Corona-Impfstoffen richtig waren.

Die statistische Auswertung der europaweit in der EMA-Datenbank (ema.europa.eu, graphische Datenanalyse durch den niederländischen Datenanalytiker Wouter Aukema) erfassten Meldungen von Arzneimittelnebenwirkungen zeichnet ein alarmierendes Bild. Betrachtet man den Zeitraum von April 2020 bis Dezember 2020, so wurden durchschnittlich etwa 11.000 Nebenwirkungen pro Monat erfasst. Mit dem Beginn der Corona-Impfungen zeigte sich bereits im Januar 2021 ein signifikanter Anstieg der Meldungen auf 27.242, dieser Trend hielt auch in den Monaten Februar 2021 und März 2021 an, es wurden gut 52.000 Nebenwirkungen in beiden Monaten verzeichnet. Eine detailliertere Betrachtung zeigt deutlich, dass dieser massive Anstieg an gemeldeten Nebenwirkungen eindeutig mit den Corona-Impfstoffen zusammenhängt.

Die genauere Analyse der Rohdaten bis Mitte März 2021 zeigt, dass der massive Anstieg an verzeichneten Nebenwirkungen in erster Linie auf den Impfstoff von BioNTech/Pfizer zurückzuführen ist. Zieht man Vergleichsdaten heran über die jährlich gemeldeten Nebenwirkungen von Arzneimitteln, so wurden im Jahr 2018 in Summe 147.398 dieser Fälle an die EMA gemeldet, 2021 wurden bereits 129.022 Nebenwirkungen verzeichnet. Damit werden im Jahr 2021 die jährlich an die EMA gemeldeten Nebenwirkungen aus „nicht-Corona-Jahren“ wohl massiv übertroffen.

Der weitergehende Vergleich mit herkömmlichen Impfstoffen etwa gegen Mumps-Masern-Röteln oder Influenza zeigt ebenfalls ein signifikantes Problem durch Nebenwirkungen der neuartigen Corona-Impfstoffe.

Mit großem Erstaunen müssen wir, angesichts dieser Datenlage feststellen, dass in den Medien nach wie vor von sehr selten auftretenden Nebenwirkungen in Bezug auf die Corona-Impfstoffe berichtet wird. Auch ist das mediale Aufsehen reduziert auf den Impfstoff von AstraZeneca im Vergleich zu der Häufung der Nebenwirkungen des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer völlig unverständlich. Bei der Corona-Erkrankung sagt uns die Politik, dass jedes einzelne Leben zählt. Das sollte im Übrigen dann mindestens in gleicher Weise für die Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe gelten.

 Quelle: @waukema unter Nutzung von EMA-Rohdaten

In den vom Paul-Ehrlich-Institut herausgegebenen Sicherheitsberichten zu den Corona-Impfstoffen waren die schwerwiegenden Nebenwirkungen der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna bis einschließlich 26.02.2021 (https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/ sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-26-02-21.pdf?__blob=publicationFile&v=9) detailliert gelistet. Die darauffolgenden Sicherheitsberichte seit dem 12.03.2021 (https://www.pei.de/ SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-12-03-21.pdf?__blob=publicationFile&v=8) verschweigen diese Nebenwirkungen, sie fehlen völlig. Da es sich jedoch um schwerwiegende Nebenwirkungen wie u.a. Myokarditis, Schlaganfall und Fazialisparese handelt, ist die Vorgehensweise unvertretbar.

Für die Basisdemokratische Partei Deutschland sind Machtbegrenzung und Achtsamkeit grundlegende Prinzipien. Daher fordern wir, als Arbeitsgruppe „Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt“, im Kreisverband Augsburg der Basisdemokratischen Partei Deutschland, Sie eindringlich dazu auf, die Daten an die breite Öffentlichkeit zu tragen, damit unsere Mitmenschen sich mit dem Thema eingehend auseinandersetzen und sich auf dieser Grundlage für oder gegen die Corona-Impfung entscheiden können.

Mit der Bitte um Weiterleitung und Veröffentlichung unseres Anliegens verbleiben wir mit freundlichen Grüßen,

 

Dr. Markus Ulrich, Dieter Geßler, Sabine Gastl, Gerhard Müller, Arthur Ferber, Alexander Denner, Elmar Straube, Verena Höhberger, Tabea Litzkendorf
Arbeitsgruppe „Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt“ des Kreisverbands Augsburg

Alexander Denner, Dr. Markus Ulrich, Verena Höhberger, Silvia Barresi, Rainer Schwenkreis, Christine Göppel, Andreas Kahnt 

Vorsitzende des Kreisverbands Augsburg
Basisdemokratische Partei Deutschland

Augsburg, den 04.05.2021

Stellungnahme zum Artikel des Zusmarshausener Bürgermeisters

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Bernhard Uhl,
sehr geehrter Herr Dr. Gregor Schmitz (Chefredakteur Augsburger Allgemeine),
sehr geehrter Herr Andreas Schmutterer (Verlagsleiter Augsburger Allgemeine),

wir als Basisdemokratische Partei Deutschland, Kreisverband Augsburg, möchten zum Artikel des Zusmarshausener Bürgermeisters Bernhard Uhl im Marktboten Nr. 15 vom 15. April 2021 zu Demonstrationen in Zusmarshausen wie folgt Stellung beziehen:

Für uns, die Basisdemokratische Partei Deutschland, gilt, dass wir uns gegen die schwerwiegenden Anschuldigungen des Zusmarshausener Bürgermeisters Bernhard Uhl gegen die Teilnehmer der Demonstration wenden. Zur Richtigstellung möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei den Teilnehmern der Demonstration durchweg um friedliebende und demokratiefreundliche, aber besorgte Mitmenschen aller Altersgruppen handelt. Wir halten die Demokratie hoch und fordern einen achtsamen Umgang mit unseren Mitmenschen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Anliegen, Bedürfnisse und Ängste öffentlich äußern und diskutieren können und dürfen. 

Die Basisdemokratische Partei Deutschland steht für Werte wie Meinungsvielfalt, freie Meinungsäußerung, Offenheit, Respekt und würdevollen Umgang miteinander. 
Dazu ist im Sinne der Förderung einer solidarischen Gemeinschaft und eines menschenfreundlichen sowie sozialen Miteinanders ein Umdenken in unserer Diskussionskultur unabdingbar. Öffentliche Meinungsäußerungen wie Demonstrationen als Beispiele für gelebte Demokratie sollten daher seitens der Politik ernstgenommen werden. Um die spürbare und sichtbare Spaltung in unserer Bevölkerung zu überwinden ist eine Rückkehr zum Dialog notwendig. Dazu wünschen wir uns eine offene, der Sache dienende Diskussion, in der beide Seiten in gleichem Maße gehört werden sollen. Desweitern wäre äußerst wünschenswert, zu einem offenen Bürgerdialog zurückzukehren, bei welchem die Ängste und Nöte der Bevölkerung diskutiert und Lösungsansätze gefunden werden können.

Mit der Bitte um Weiterleitung und Veröffentlichung unseres Anliegens verbleiben wir mit freundlichen Grüßen,

 

Alexander Denner, Dr. Markus Ulrich, Verena Höhberger, Silvia Barresi, Rainer Schwenkreis, Christine Göppel, Andreas Kahnt

Vorsitzende des Kreisverbands Augsburg
Basisdemokratische Partei Deutschland

Augsburg, den 30.04.2021

Pressemitteilung

Am vergangenen Wochenende hat die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, seine Mitglieder aus dem Kreisverband Augsburg zur Aufstellungsversammlung der Direktkandidaten für die Bundestagswahl im September 2021 eingeladen.

Direktkandidaten
 (von links: Klaus Jäger, Elmar Straube, Alexander Denner)

Da der erst Ende November 2020 gegründete Kreisverband aus zwei Wahlkreisen besteht, fanden die beiden Wahlen unabhängig voneinander an zwei Tagen statt.

Leider konnte die Wahl, aufgrund der aktuell gültigen gesetzlichen Bestimmungen nicht online stattfinden. Glücklicherweise gelang es dem Vorstand des Kreisverbands Augsburg, einen ausreichend großen Saal für diese Veranstaltungen zu mieten. Obwohl die Mitgliederzahl im Kreisverband Augsburg seit seiner Gründung ungebrochen rasant ansteigt und das Interesse der Mitglieder am Geschehen und der aktiven Teilnahme immens ist, haben sich ein Großteil der Mitglieder aus Achtsamkeit im Vorfeld bereiterklärt, auf die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung zu verzichten um Platz für eine Kerngruppe des Kreisverbandes zu schaffen. So war es möglich in dem 300 qm großen Saal, mehr als großzügig die Abstände untereinander zu gewährleisten. 

Die noch junge Partei dieBasis, die mittlerweile in allen 16 Bundesländern vertreten ist, entwickelt sich zu einer starken Kraft, die viele Menschen in unserem Land vereint, die in Frieden und Freiheit leben und miteinander bessere Entscheidungen treffen möchten. Mit einem Anteil von 49,2 % hat sie die höchste bekannte Frauenquote in der bundesdeutschen Parteienlandschaft. Die Arbeit der Partei wird von den vier Säulen: Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz getragen.

Am Samstag den 24.04.2021 wählte der Wahlkreis 252 Augsburg Stadt, den 69-jährige Klaus Jäger zu seinem Direktkandidaten. Als Rentner und freiberuflich als Ausbilder und Dozent für Elektrotechnik tätig, bringt Klaus Jäger neben seinem Erfahrungsreichtum ein weitgefächertes Wissen mit. Mit großem Engagement ist er seit seinem Parteieintritt aktives Mitglied, aber vor allem durch seine Konformität mit unseren vier Säulen, konnte er die Anwesenden überzeugen.

Im Wahlkreis 252 konnten wir Elmar Straube als Ersatzkandidaten gewinnen.

Am Sonntag den 25.04.2021 fand dann die Aufstellung für den Wahlkreis 253 Augsburg Land statt. Auch hier freuen wir uns über einen Direktkandidaten, der mit voller Überzeugung, die Ideale unserer Partei vertritt. Alexander Denner, der 39-jährige Familienvater und Unternehmer, ist im Bereich Sicherheitstechnik im Arbeitsschutz tätig. Seit seiner Wahl zum Kreisverbandsvorsitzenden ist auch er mit beeindruckendem Elan und viel Herzblut für dieBasis tätig. So war es auch keine Überraschung, dass die Versammlung für ihn stimmte.

Durch ihre vielseitigen Kompetenzen qualifizieren sich unsere Kandidaten in jeder Hinsicht für eine Mitarbeit im Bundestag. Dort brauchen wir jetzt Leute, die sich selbst und ihren Idealen treu bleiben. Die entschlossen anpacken, mit dem Willen, für aber vor allem, mit den Bürger unseres Landes die Dinge im Rahmen sozialer Gerechtigkeit wieder ins positive zu lenken. Nicht nur in der Gesundheitspolitik, der Rechtstaatlichkeit oder der Klimapolitik muss sich vieles ändern.

Augsburg, 29.04.2021

Pressemitteilung zur Testpflicht an Schulen

Sehr geehrte Damen und Herren Mandatsträger,
sehr geehrte Medienvertreter,

wir als Basisdemokratische Partei Deutschland, Kreisverband Augsburg, möchten uns zur Thematik „Testpflicht für Schüler in Bayern“ wie folgt äußern: Seit dieser Woche Montag, den 12.04.2021 gilt für Schüler in Bayern die Testpflicht, ab kommenden Montag, dem 19.04.2021 soll diese auch in den Kinderhorten eingeführt werden. Vergangene Woche erging am Donnerstag, dem 08.04.2021 am Familiengericht Weimar ein rechtsgültiges Urteil (Az.: 9 F 148/21). Dieses zeigt anhand mehrerer bahnbrechender Gutachten (Prof. Dr. Kuhbandner, Prof. Dr. med. Kappstein und Prof. Dr. rer. biol. Hum. Kämmerer), dass die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen durch die gesetzten Anordnungen zum Tragen von Masken aller Art, Mindestabstände und Schnelltests in Gefahr ist und diese daher mit sofortiger Wirkung aufzuheben sind. In Bezug auf das Maskentragen kommt das Amtsgericht Weilheim in Oberbayern mit Beschluss vom 13.04.2021 (Az.: 2 F 192/21) zu einem ähnlichen Schluss und stützt sich auf die Gutachten des Urteils des Familiengerichts Weimar.

Die angeordneten Massentests an symptomlosen Schülern und Lehrern sind medizinisch unsinnig, darauf verweisen selbst die Hersteller der Antigen-Schnelltests (SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test Nasal). Selbst das Robert-Koch-Institut gesteht in dem Leitfaden „Corona-Schnelltest-Ergebnisse verstehen“ das Problem einer hohen Wahrscheinlichkeit an falsch-positiven Testergebnissen mit den Schnelltests ein (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Infografik_Antigentest_PDF.pdf?_blob=publicationFile). Hier heißt es, die Aussagekraft von Antigen-Schnelltests hängt u.a. stark vom Anteil der Infizierten unter den getesteten Personen ab, daher macht ein Test an gesunden Personen überhaupt keinen Sinn. 

Ein positives Testergebnis stellt für den Schüler eine massive psychische Belastung dar. Es muss befürchtet werden, dass test-positive Kinder durch Mitschüler gemobbt und stigmatisiert werden. So werden sie zumindest vorübergehend vom Unterricht ausgeschlossen und müssen weitere medizinische Tests (PCR-Test) über sich ergehen lassen. Ein internationales Team aus renommierten Wissenschaftlern weist in einem umfangreichen Prüfbericht nach, dass der von Drosten, Corman u.a. für den Nachweis einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 etablierte PCR-Test schwerwiegende wissenschaftliche Mängel aufweist (https://cormandrostenreview.com/report). In einer Mitteilung vom 14.12.2020 ergänzt die WHO Fakten, welche Kritiker der PCR-Tests schon lange anführen. Eine im Fachmagazin Nature veröffentlichte chinesische Studie aus Wuhan legt überdies nahe, dass das Narrativ der asymptomatischen Übertragung von SARS-CoV-2 überhaupt keine Rolle spielt (https://www.nature.com/articles/s41467-020-19802-w). Daraus schlussfolgernd kann davon ausgegangen werden, dass ein wesentlicher Anteil der Fallzahlen auf einem nicht-validierten Test und auf Fehleinschätzungen beruhen. Daher gilt nach wie vor, wer keine Symptome zeigt, von dem geht, wenn überhaupt eine äußerst geringe Gefahr aus, was die einschneidenden Maßnahmen, wie Quarantäne, Schul- und Betriebsschließungen in keiner Weise rechtfertigt.

Schließen möchten wir als Partei mit dem dringenden Verweis unserer Entscheidungsträger auf die §§ 16 und 25 im Deutschen Infektionsschutzgesetz, in welchen die Anwendung von Tests ausschließlich auf die Gruppe der „Kranken, Krankheitsverdächtigen und Ausscheider“ begrenzt ist. Die Generalisierung aller Menschen als „potentielle Gefährder“, wie derzeit an den Schulen und möglicherweise alsbald im Einzelhandel oder Unternehmen ist unsinnig und wurde wie oben dargelegt widerlegt. Für uns als dieBasis widerspricht dieser Ansatz ganz offensichtlich den ersten zehn Artikel des Grundgesetztes.

Auch weisen wir eingehend darauf hin, dass ab jetzt jeder, der die oben genannten gerichtlich untersagten Maßnahmen weiter anordnet, dafür die persönliche Verantwortung trägt und gegebenenfalls strafrechtlich verfolgt werden kann. 

Mit der Bitte um Weiterleitung und Veröffentlichung unseres Anliegens verbleiben wir mit freundlichen Grüßen,

 

Alexander Denner, Dr. Markus Ulrich, Verena Höhberger, Silvia Barresi, Rainer Schwenkreis, Christine Göppel, Andreas Kahnt

Vorsitzende des Kreisverbands Augsburg
Basisdemokratische Partei Deutschland

Offener Brief von Dr. Markus Ulrich an die Redaktion der Augsburger Allgemeine

Presse-Druck- und Verlags-GmbH
Verlag der Augsburger Allgemeine
Redaktion
Curt-Frenzel-Str. 2
86167 Augsburg

 

Berichterstattung zur „Wie weit verbreitet sind die Corona-Mutationen in Bayern?“ vom 23.02.2021

Wer sich mit dem „genetischen Stammbaum“ des Coronavirus SARS-CoV-2 beschäftigt, der muss feststellen, dass es inzwischen sogar europaweit wenig verwunderlich mehrere Hundert Mutationen gibt. In unseren Leitmedien und von unseren Regierungen hingegen wird im Nebel nach einer Handvoll Mutationen gestochert, die möglicherweise
ansteckender und gefährlicher sein könnten. Im Gegensatz zu dieser vagen „Vermutung“ verläuft die Evolution der Viren jedoch üblicherweise in Richtung ansteckender, dafür weniger gefährlich. Das im „Nebelstochern“ scheint aber inzwischen in der Wissenschaft, den Leitmedien und der Politik systematisch verbreitet zu sein. Das zeigt uns auch das leidige Thema Corona-Impfung, bei der man uns weiß machen will, wie ungefährlich und sicher diese experimentellen und unzureichend untersuchten Impfstoffe doch seien.

Die Realität von der Handvoll Mutationen sieht nämlich ganz anders aus, hier (folgendes Bild) der „genetische Stammbaum“ für Europa:

(Quelle: https://www.gisaid.org/phylodynamics/european-union/

 

 

 

Offener Brief von Dr. Markus Ulrich an die Redaktion der Augsburger Allgemeine

Presse-Druck- und Verlags-GmbH
Verlag der Augsburger Allgemeine
Redaktion
Curt-Frenzel-Str. 2
86167 Augsburg

Welden, den 02.12.2020

Berichterstattung zur „Corona-Pandemie“

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute wende ich mich als besorgter Bürger und als äußerst besorgter Naturwissenschaftler (Chemiker) an Sie bezugnehmend zu Ihrer Berichterstattung bezüglich der sogenannten „Corona-Pandemie“. In erster Linie möchte ich aber auch meiner ethischen Verantwortung insbesondere als Wissenschaftler nachkommen und Ausdruck verleihen. Angesichts der enormen Geschwindigkeit, welche der politische Aktionismus an den Tag legt, bleibt nicht mehr viel Zeit die bisherigen Geschehnisse eingehend zu beleuchten, die Bundesregierung möchte möglicherweise schon Mitte Dezember mit den Impfungen beginnen bzw. diese zulassen [1], was mich in besonderer Weise erschüttert. Ich finde Ihre Berichterstattung seit Beginn dieser „Krise“ äußerst befremdlich, man kommt immer wieder auf die Idee, sie wollen dem Leser eine quasi vorgefertigte Meinung aufdrängen. Ihre Aufgabe wäre es gewesen die ganze Sache von Anfang an kritisch zu hinterfragen und beide Seiten offen und ehrlich zu diskutieren. Was ist in Ihrer Redaktion passiert, dass dies unterlassen wurde? Was hat Ihre Redaktion überhaupt getan, haben Sie überhaupt recherchiert und haben Sie sich mit wissenschaftlichen Publikationen beschäftigt oder haben Sie Ihre getätigten Aussagen schon vorgefertigt vorgesetzt bekommen?

Die Definition über das was eine Pandemie ist wurde im Jahr 2009 von der WHO im Zuge der Schweinegrippe geändert, da sonst auch die Schweinegrippe nicht zur Pandemie erklärt hätte werden können [2].

In einem Dokument der WHO von 2019 werden die Maßnahmen Isolation, Quarantäne, Gesichtsmasken, Handhygiene und die Kontaktfindung alle samt einer sehr geringen Evidenz zu geordnet [3]. Diese bereits 2019 von der WHO vorgelegten Erkenntnisse, dass es für diese Maßnahmen keine oder nur geringe Evidenz gibt, korreliert auch mit den Publikationen zum Thema Masken, hier sind insbesondere der hervorragende Aufsatz von Frau Prof. Kappenstein „Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit“ [4] oder auch das Gutachten zu „Kohlendioxid-Messungen der Luft unter MNS-Masken“ [5] zu nennen. Zum Thema Quarantäne legt die Publikation von Letizia et al. [6] im Übrigen ebenfalls nahe, dass kaum ein Nutzen zur Eindämmung erkennbar ist.

Die Corona-Pandemie hatte von Anfang an einen gewaltigen Haken, der Ihrer Redaktion ganz offensichtlich nicht auffiel. Es konnte überhaupt nur soweit kommen, weil man behauptet hat, es handle sich um einen Erreger tierischen Ursprungs, welcher auf den Menschen überging, eine sogenannte Zoonose. Damit sollte klargestellt werden, dass es sich um einen neuartigen Erreger handelt, für den unser Immunsystem angeblich völlig unvorbereitet wäre. Es stellte sich jedoch bereits bei dem Verlauf in China heraus, dass ca. 85% der Testpositiven symptomlos blieben oder nur schwache Symptome zeigten. Diese Tatsache legte bereits zu dieser frühen Zeit nahe, dass die Zoonose-Theorie unhaltbar ist. Es war für mich zumindest klar, entweder handelt es sich nicht um einen gänzlich neuen Erreger oder wir haben es mit einem Test zu tun, der nicht funktioniert. Hätten wir es mit einem gänzlich neuen Erreger zu tun, so wären schwere und schwerste Verläufe, sowie Todesfälle quer durch die Gesamtbevölkerung zu sehen und nicht vornehmlich in Risikogruppen. Die Todesfälle außerhalb der Risikogruppen stellen Einzelfälle dar und werden von unseren Leitmedien dazu verwendet die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu halten. Das gilt in gleichem Maße für die berichteten angeblichen Spätfolgen, auch hier handelt es sich ganz offensichtlich um Einzelfälle. Zumindest ist Ihre Redaktion bezüglich der Angst ganz auf Linie mit dem Bundesinnenministerium, welches bereits früh eine äußerst befremdliche Meinung zum Umgang und der Bekämpfung der Corona-Pandemie hatte [7].

Dass die PCR-Tests nicht in der Weise funktionieren wie in den Leitmedien dargestellt, zeigte sich ebenfalls sehr früh. Hierzu möchte ich auf den Artikel von Li et al. Verweisen [8]. Auch die Europäische Kommission kommt im April diesen Jahres in ihren „Leitlinien für In-vitro-Tests zur Diagnose von COVID-19 und deren Leistungen“ [9] zu einem ähnlichen Bild. Sie stellt fest, dass es de facto keine Qualitätssicherungs- und ebenso wenig Qualitätsüberwachungsmaßnahmen gibt. In besonderer Weise fahrlässig stellt die Europäische Kommission in besagtem Leitfaden weiter fest, „allerdings kann – insbesondere in Anbetracht der raschen Entwicklung der Pandemie – die Leistung eines Produkts in der Praxis von der Leistungsstudie, die der Hersteller für die Zwecke der CE-Kennzeichnung durchgeführt hat, abweichen“ [9]. Weiter heißt es, „da es kaum Referenzmethoden und –materialien gibt, sind diese Validierungsstudien genauso wie die Bewertung der Leistung eines Produkts durch die Hersteller schwierig“ [9]. Diese Aussagen der Europäischen Kommission zeigen doch bereits zu dieser Zeit eine desaströse Lage und sie zeigen zumindest indirekt auch, dass die Europäische Kommission bereits damals wusste, dass dieser PCR-Test nicht in der Lage ist eine Infektion nachzuweisen. Einen anderen Schluss lässt dieses Dokument kaum zu. In der Zwischenzeit gab es von dem akkreditierten Instand-Institut einen Ringversuch zu den diversen PCR-Tests [10]. In einer Leerprobe kommen immerhin knapp 1,4% aller Tests zu einem falsch-positiven Ergebnis. Wird der Probe ein anderes, bekanntes Coronavirus (HCoV 229E) zugegeben, so kommen bereits 7,6 % der Tests zu einem falsch-positiven Ergebnis. Daraus lässt sich leider schließen, dass in Zeiten, in denen immer Coronaviren unterwegs sind mindestens 7,8% aller Testergebnisse falsch-positiv wären. In dieser Rate ist nur ein bekanntes Coronavirus enthalten. Zu den übrigen Coronaviren liegen keine Daten vor. Und genau diese Probleme bestehen nach wie vor, wenn etwa Herr Prof. Bergholz in seinem schriftlichen Gutachten für die öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses des deutschen Bundestages zu nachfolgenden Schlussfolgerungen kommt [11]: „Weder sind die PCR Tests standardisiert, noch gibt es belastbare Daten zur Sensitivität und Spezifität“ und weiter „die zentralen Kennzahlen „Fälle in 7 Tagen pro 100000 Einwohner“ und der R-Wert sind keine validen Messgrößen“. Damit noch nicht genug, „es ist unverständlich, dass es offenbar keine systematische Weiterentwicklung der Basis für die PCR Tests gibt in Richtung Validierung und Erfassung der denkbaren Kreuzreaktionen, etwa mit den in Deutschland endemischen Coronaviren“. Als Konsequenz schließt Prof. Bergholz: „Aussetzung der Bewertung der PCR Testergebnisse, bis die genannten Schwächen beseitigt sind und stattdessen bis dahin Beurteilung des Infektionsgeschehens ausschließlich auf der Basis der Zahl der Erkrankten und Verstorbenen“ [11].

Wenn das Ärzteblatt am 28.10.2020 [12] berichtet, dass von 60 Testpositiven dann letztlich 58 doch negativ waren, dann zeigt das doch, dass dieser Test unbrauchbar ist. Das Labor redet sich zwar fein raus, dass Reagenzien fehlen und man dafür andere verwendet habe, aber in jedem analytischen Labor gibt es Qualitätssicherungsmaßnahmen, näheres regeln etwa die DIN EN ISO 15189 [13] und die DIN EN ISO 17025 [14]. Dazu müssen in jeder Messreihe Blind- und Kontrollproben mituntersucht werden, damit hätte ein solcher Fehler entdeckt werden können und müssen. Es scheint Ihnen entgangen zu sein, dass eine PCR erst einmal nur in der Lage ist, irgendwelche Genschnipselchen, welche zu den Primern (Startpunkt für die Polymerase) passen zu vervielfältigen. Ein wie auch immer geartetes und vervielfältigtes Genschnipselchen sagt aber nichts über eine Infektion oder eine Infektiosität aus. Wenn dieser PCR-Test gut funktionieren würde, dann könnte er höchstens bei Personen mit Symptomen, welche ein Arzt zu diagnostizieren hätte, zur Überprüfung der Krankheitsursache herangezogen werden. Aber nur schon die Art der Testdesigns lässt an der Zuverlässigkeit zweifeln [15]. Anhand von Socialmedia-Daten (damit übermittelte Symptome) und der Blick in eine Gendatenbank, um die möglichen Gensequenzen für die Primer zu finden ist doch sehr weit hergeholt und, nein, es entspricht nicht dem, was man unter gutem wissenschaftlichem Arbeiten versteht. Eine gute wissenschaftliche Arbeit hätte sich erst einmal damit befasst, das Virus in Reinform zu isolieren und zu vermehren, gefolgt von möglichen Ansteckungsversuchen und der biochemischen Beschreibung, das würde in etwa dem entsprechen, was die Koch‘schen Postulate abverlangen [16, 17]. Dieses Virusreinisolat würde den „Goldstandard“ darstellen, den man sequenzieren müsste. Und aus den Daten dieser Sequenzierung könnte man dann die für die PCR benötigten Primer identifizieren. Im Gegensatz zu diesem Ansatz wird uns aber seit Beginn dieser PCR-Test als der „Goldstandard“ verkauft, auch wenn dieser PCR-Test aus vorangegangenen Gründen niemals in der Lage dazu ist, den „Goldstandard“ darzustellen. Der weitere Schritt ist ebenso abenteuerlich. Man geht her, nimmt von Erkrankten Abstriche und prüft ob dieser dubiose PCR-Test dann positiv ausfällt oder nicht [15]. Da er zufälligerweise positiv ausgefallen ist, nimmt man das als Beweis dafür, dass der Test funktioniert. Es ist eine zufällige Korrelation, dass der Test bei den untersuchten symptomatischen Patienten positiv ausfiel, es handelt sich aber nicht um eine Kausalität! Es hätte jedem vernünftig Denkenden klar werden müssen, dass das keine Vorgehensweise für die Entwicklung für einen analytischen Test darstellen kann.

Dahingehend ist auch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 25.11.2020 von Interesse, das unter anderem feststellt, dass „ein positiver PCR-Test als solcher noch keine Infektiosität im Einzelfall belegt“ [18]. Damit sollte auch klar sein, dass alle Werte, die an diesen PCR-Test gekoppelt sind, keine Aussagekraft besitzen. Dazu zählen etwa die Anzahl der Neuinfektionen, die Inzidenz und auch der R-Wert. Des Weiteren möchte ich Sie auf die inzwischen veröffentlichte Stellungnahme eines externen Gutachtergremiums von international renommierten Wissenschaftlern [19] zu der Studie von Corman und Drosten et al. zum PCR-Test [15] aufmerksam machen. In dieser werden die wissenschaftlichen Mängel des von Corman und Drosten et al. [15] etablierten PCR-Tests genannt und beschrieben. Sie kommen weiter zu dem Schluss, dass bei mindestens vier beteiligten Autoren massive Interessenskonflikte vorliegen. Daher fordern die begutachtenden Wissenschaftler beim Journal Eurosurveillance schriftlich die Rücknahme [20] dieser Publikation zum PCR-Test aufgrund der bestehenden wissenschaftlichen Mängel. Durch die Rücknahme dieser Publikation wäre folglich auch das WHO Protokoll [21] zu diesem PCR-Test, welches auf der Basis der Corman und Drosten et al. Publikation [15] erstellt wurde hinfällig.

Äußerst bemerkenswert ist auch die Theorie, dass Personen welche symptomlos, aber testpositiv sind, als asymptomatische Infizierte deklariert werden, die das Virus verbreiten könnten. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass jede Person, die sich einem nähert, automatisch eine Bedrohung darzustellen hätte. Ist Ihnen auch nur im Geringsten klar, was das für Auswirkungen und Konsequenzen für unsere Gesellschaft auch in der Zukunft bedeuten würde? Diese Theorie würde bedeuten, wir können in Zukunft nie wieder in ein „normales“ Leben zurückkehren, denn es könnte sich immer und überall eine Person befinden, die symptomlos, aber infektiös ist, mit welcher Krankheit auch immer. Seit jeher ist eine Person erstens infiziert und zweitens infektiös, sofern diese Symptome hat. Symptome sind ein Zeichen dafür, dass eine Immunantwort abläuft. Die Theorie der asymptomatisch Infektiösen ist in höchstem Maße unseriös.

Wenn es dann intelligente und äußerst gebildete Personen wagen, diese mysteriösen Umstände zu kritisieren, wie es z.B. Dr. Wodarg oder Prof. Dr. Bhakdi von Anbeginn getan haben, so versucht man sie zu unterdrücken und geradezu zum Schweigen zu bringen. Menschen die auf diese Missstände auf Demonstrationen aufmerksam machen, stellen sie in die rechte Ecke und glauben, es sind alles „Nazis“, die dort unterwegs sind. Ist das Ihr Verständnis von Demokratie? Nehmen Sie es einfach zur Kenntnis, eine solche Demonstration ist ein ausgesprochen gutes Beispiel für die „gelebte Demokratie“. Wenn in den Leitmedien von einer Minderheit die Sprache ist, so bedenken Sie auch, dass nicht eine Mehrheit, auch wenn sie es fortlaufend wiederholt automatisch die Wahrheit darstellt. Sie als Zeitung hätten den Auftrag, zu einer Meinungsbildung beizutragen und nicht eine vorgefertigte Meinung vorzugeben. Um in der Bevölkerung aber eine Meinungsbildung zu erreichen, müssen beide Seiten in gleichwertiger Weise gehört werden und das ohne Rücksicht auf Sympathiewerte. Das was wir derzeit erleben dürfen hat den Weg des demokratischen Daseins längstens und bei Weitem verlassen. Die „Demokratie“, wie Sie es nennen, ist auf sehr abschüssigem Wege unterwegs. Es stellt sich zwischenzeitlich doch gar nicht mehr die Frage, was unsere Demokratie noch aushält, etwa wie Sie am 20.11.2020 fragen: „Aggression auf Corona-Demos: Wie viel Wut erträgt unsere Demokratie?“ [22]. Es stellt sich schlicht und ergreifend viel mehr die Frage, wie können wir das, was von der einstigen demokratischen Grundordnung noch übriggeblieben ist retten, bevor auch das noch zur Gänze zerbröckelt. Es wären die Leitmedien, die endlich erwachen müssten, denn ohne die kritische Diskussion in den Medien ist die Demokratie am Ende ihres Daseins angelangt.

Erschreckend ist auch das Ausmaß, im welchem Sie zum Thema Corona-Impfstoffe berichten. Ich frage mich im Ernst, auf welcher Grundlage Sie diese Berichte erstellen. Würden Sie sich auch nur ein wenig kritischer mit dem Thema beschäftigen, könnten solch tendenziöse Berichte wohl kaum möglich sein. Andererseits gehe ich davon aus, dass Sie sich, wenn Sie diese Artikel schreiben, umfassend mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Daher sollte es Ihnen nichts Neues sein, wenn ich hier um meine Bedenken zum Ausdruck zu bringen eine Publikation aus dem International Journal of Clinical Practice [23] nennen möchte, welche auf das Problem der antikörperabhängigen Verstärkung eingeht. Darunter versteht man die Bildung nicht-neutralisierender Antikörper durch eine Impfung, welche bei der geimpften Person, wenn sie mit dem echten Virus in Kontakt kommt, zu einer Überreaktion des Immunsystems führen kann. Dieses Problem ist aus früheren Impfstoffbemühungen in der Literatur für SARS-CoV, MERS-CoV und RSV bereits beschrieben [24, 25, 26, 27, 28]. Weiters wurde das Phänomen am Dengue-Fieber ausführlich beschreiben [29].

Ein weiteres Problem stellen die Syncytin-homologen Proteine in den Spike-Proteinen des SARS-CoV-2 dar, gegen welche die Impfungen Antikörper produzieren sollen. Beim Menschen stellt Syncytin-1 eine Grundvoraussetzung dafür dar, dass eine Plazenta ausgebildet werden kann. Sollte ein SARS-CoV-2-Impfstoff eine Immunantwort gegen diese Syncytin-homologen Proteine auslösen, so steht zu befürchten, dass sich diese Immunantwort auch gegen das Syncytin-1 richtet. Diese mögliche Immunantwort auf das Syncytin-1 würde bei geimpften Frauen zu einer Unfruchtbarkeit unbestimmter Dauer führen [30].

In mindestens einem der mRNA-Impfstoffkandidaten ist Polyethylenglycol (PEG) enthalten. Es ist aber bekannt, dass ein größerer Teil der Menschen zur Ausbildung von Antikörpern gegen PEG neigt. Das wiederum würde zu allergischen Reaktionen führen können, welche möglicherweise zum Tode führen könnten [30, 31, 32].

Aufgrund dieser bekannten Immunreaktionen ist doch umso erstaunlicher, wie Sie zu Ihren unkritischen Schlüssen kommen. Für eine Zulassung einen Beobachtungszeitraum von wenigen Wochen bzw. Monaten in Betracht zu ziehen, ist bereits aus oben erwähnten, möglichen und unerwünschten Nebenwirkungen bzw. Spätfolgen unverantwortlich. Übrigens hätten wir ja bereits aus dem Jahre 2010 mit der Schweinegrippe-Impfung dazu Erfahrungen gemacht, als Tausende junge Erwachsene nach einer Impfung plötzlich an Narkolepsie-Anfällen litten [33].

Bei dem Artikel „Will covid-19 vaccines save lives? Current trials aren’t designed to tell us“ im British Medical Journal [34] beschreibt schon der Titel was Sache ist. Keine der führenden Studien zu den Impfstoffkandidaten ist dazu ausgelegt, etwas darüber auszusagen, ob der Impfstoff schwere Covid-19-Symptome (Krankenhauseinweisungen, Intensivstation, Tod) reduzieren kann. Und die Studie testet nicht, ob der Impfstoff eine Übertragung verhindern kann. Wenn also keine dieser Bedingungen erfüllt ist, ist es ethisch unvertretbar, auch nur einen Gedanken an diese offensichtlich nutzlose Impfung zu verschwenden.

Wenn Sie von einer 90 oder 95%igen Wirksamkeit der Impfstoffe schreiben, so ist doch die Frage legitim, auf welcher Datenbasis diese Aussage getroffen wurde. Ein Blick in das British Medical Journal zeigt einen Artikel, der von dieser Wirksamkeit für den BioNTech/Pfizer-Impfstoff berichtet [35]. Man beruft sich auf 94 von 40000 Probanden, das sind 0,2% aller Probanden. Mit dieser kleinen Stichprobe aus der Grundgesamtheit einen derartigen Wirksamkeitsnachweis führen zu wollen ist mehr als nur lächerlich und entspricht auch nicht im Geringsten den Prinzipien guter Wissenschaft. Bei eingehenderer Betrachtung folgt aber auch ein sehr aufschlussreicher wissenschaftlicher Kommentar [36]. Darin liest man, „um einen Covid-19-Fall zu verhindern müsste man 256 Menschen impfen“, das entspricht einer Risikoreduktion für einen Geimpften von 0,4%. Die Risiko-Nutzen-Analyse für diesen genetischen Impfstoff von BioNTech/Pfizer, von deren Langzeitwirkung in Folge verkürzter Studien nichts bekannt ist, dürfte damit mehr als vernichtend ausfallen! „255 der Geimpften haben keinen Nutzen, sind aber den unerwünschten Nebenwirkungen des Impfstoffs ausgeliefert“ [36]. Die Frage ist, wenn wir nicht 8 Wochen beobachtet hätten, sondern ein halbes oder ein ganzes Jahr, wie viele Fälle man dann entdeckt hätte. Denn wie viele Personen aus der Placebo-Gruppe und wie viele aus der Impfgruppe hatten denn überhaupt Kontakt zu jemandem, der angeblich „infiziert“ war? Also bestand in dieser kurzen Zeit überhaupt eine ausreichende Wahrscheinlichkeit, um eine Aussage treffen zu können? In einem weiteren wissenschaftlichen Kommentar wird schließlich auch die bedeutende Frage der Möglichkeit, ob diese Impfungen zu Autoimmunerkrankungen führen könnten gestellt [37]. Auch diese sehr bedeutsame Frage kann nicht in so einem kurzen Beobachtungszeitraum beantwortet werden. Sie sehen also bereits an diesen vier oben genannten Punkten, die Möglichkeit von antikörperabhängiger Verstärkung, Unfruchtbarkeit bei Frauen, Autoimmunreaktionen und allergische Reaktionen auf PEG, dass es aus wissenschaftlicher Sicht höchst unethisch und verantwortungslos wäre, mit so einer schwachen Datenbasis und mit derart gravierenden Fragezeichen eine Massenimpfaktion zu starten. Die Aussage, dass man mit der Massenimpfung beginnt und dann anfängt, die Langzeit-Nebenwirkungen zu registrieren [38] ist in höchstem Maße zynisch und völlig unvertretbar! Bezüglich der Impffrage kann ich Ihnen als Literatur ebenfalls nur empfehlen, sich mit dem Buch von Dr. Buchwald, „Impfen, das Geschäft mit der Angst“ [39] näher zu beschäftigen.

Schließend möchte ich Sie auch noch auf das Editorial vom (13.11.2020) im British Medical Journal hinweisen [40], welches die gesamte Angelegenheit doch einigermaßen genau auf den Punkt bringt und für die derzeitigen Verhältnisse in bemerkenswerter Weise äußerst kritische Schlüsse zieht. So etwa, dass „Wissenschaft aus politischen und finanziellen Interessen unterdrückt werde“ und dass „Covid-19 die staatliche Korruption in großem Stil entfacht habe, die der öffentlichen Gesundheit schade“. Es schließt mit den beiden Sätzen: „Und während die Mächtigen immer erfolgreicher und reicher werden und sich weiter an der Macht berauschen, werden die unbequemen Wahrheiten der Wissenschaft unterdrückt. Wenn gute Wissenschaft unterdrückt wird, sterben Menschen“. Spätestens nun sollte allen Beteiligten klar werden, dass an unserer Wissenschafts-, Diskussions- und Umgangskultur dringend nachjustiert werden muss, um noch größere Kollateralschäden zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. rer. nat. Markus Ulrich

Anhang:

Literaturverzeichnis

[1]       Spahn rechnet mit SARS-CoV-2-Impf­stoffzulassung Mitte Dezember, Ärzteblatt, 30.11.2020, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118832/Spahn-rechnet-mit-SARS-CoV-2-Impfstoffzulassung-Mitte-Dezember (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[2]       Doshi P. (2011). The elusive definition of pandemic influenza. Bulletin of the World Health Organization, 89(7), 532–538. https://doi.org/10.2471/BLT.11.086173

[3]       WHO 2019, Non-pharmaceuticalpublic health measures for mitigating the risk and impact of epidemic and pandemic influenza, p 43, https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/329439/WHO-WHE-IHM-GIP-2019.1-eng.pdf (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[4]       I. Kappenstein: „Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit“, Krankenhaushygiene up2date 2020; 15(03): 279-295, DOI: 10.1055/a-1174-6591

[5]       Ing. Dr. H. Traindel: “Gutachten zu Kohlendioxid-Messungen in der Luft unter MNS-Masken“, vom 06.11.2020, https://www.afa-zone.at/wp-content/uploads/ 2020/11/CO2-Messungen-unter-MNS-Masken-06-11-2020.pdf (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[6]       Letizia AG, Ramos I, Obla A, et al. SARS-CoV-2 transmission among Marine recruits during quarantine. N Engl J Med. DOI: 10.1056/NEJMoa2029717.

[7]       Strategiepapier: Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen, https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/ (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[8]       Y. Li, L. Yao, J. Li, et al. Stability issues of RT‐PCR testing of SARS‐CoV‐2 for hospitalized patients clinically diagnosed with COVID‐19. J. Med. Virol. 2020; 92: 903– 908. https://doi.org/10.1002/jmv.25786

[9]       Mitteilung der Kommission: Leitlinien für In-vitro-Tests zur Diagnose von COVID-19 und deren Leistung (2020/C111I/01), vom 15.4.2020, https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/testing_kits_communication_de.pdf (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[10]     Instand Ringversuch, Kommentar zum Extra Ringversuch Gruppe 340 Virusgenom-Nachweis-SARS-CoV-2, https://www.instand-ev.de/System/rv-files/340%20DE%20SARS-CoV-2%20Genom%20April%202020%2020200502j.pdf (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[11]     Prof. Dr. W. Bergholz, Schriftliche Stellungnahme: Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages, Ausschussdrucksache 19(14)233(4), zur Anhörung am 28.11.2020 – Covid-19 Teststrategie

[12]     Labor lieferte falsch positive Coronatestergebnisse, Ärzteblatt, vom 28.10.2020, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117817/Labor-lieferte-falsch-positive-Coronatestergebnisse (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[13]     DIN EN ISO 15189:2014-11: Medizinische Laboratorien – Anforderungen an die Qualität und Kompetenz

[14]     DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03: Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien

[15]     Corman Victor M, Landt Olfert, Kaiser Marco, Molenkamp Richard, Meijer Adam, Chu Daniel KW, Bleicker Tobias, Brünink Sebastian, Schneider Julia, Schmidt Marie Luisa, Mulders Daphne GJC, Haagmans Bart L, van der Veer Bas, van den Brink Sharon, Wijsman Lisa, Goderski Gabriel, Romette Jean-Louis, Ellis Joanna, Zambon Maria, Peiris Malik, Goossens Herman, Reusken Chantal, Koopmans Marion PG, Drosten Christian. Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR. Euro Surveill. 2020;25(3):pii=2000045. https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045

[16]     W. Fritsche: „Mikrobiologie“, 3. überarbeite Auflage, 2002, Spektrum Akademischer Verlag

[17]     T. Engelbrecht und C. Köhnlein: „Viruswahn“, 9. Auflage, 2020, emu-Verlag

[18]     Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen, 13 B 1780/20.NE, S. 8, https://www.ckb-anwaelte.de/download/OVG_NRW_Beschluss_vom_25.11.2020.pdf (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[19]     Pieter Borger, Bobby Rajesh Malhotra, Michael Yeadon, Clare Craig, Kevin McKernan, Klaus Steger, Paul McSheehy, Lidiya Angelova, Fabio Franchi, Thomas Binder, Henrik Ullrich, Makoto Ohashi, Stefano Scoglio, Marjolein Doesburg-van Kleffens, Dorothea Gilbert, Rainer Klement, Ruth Schruefer, Berber W. Pieksma, Jan Bonte, Bruno H. Dalle Carbonare, Kevin P. Corbett, Ulrike Kämmerer, Review report Corman-Drosten et al. Eurosurveillance 2020, https://cormandrostenreview.com/report/ (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[20]     Retraction request letter to Eurosurveillance editorial board, https://cormandrostenreview.com/retraction-request-letter-to-eurosurveillance-editorial-board/ (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[21]     Diagnostic detection of Wuhan coronavirus 2019 by real-time RT-PCR, vom 13.01.2020, https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/wuhan-virus-assay-v1991527e5122341d99287a1b17c111902.pdf (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[22]     Aggression auf Corona-Demos: Wie viel Wut erträgt unsere Demokratie?, Augsburger Allgemeine Zeitung, vom 20.11.2020, https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Aggression-auf-Corona-Demos-Wie-viel-Wut-ertraegt-unsere-Demokratie-id58580081.html (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[23]     Cardozo, T. and Veazey, R. (2020), Informed consent disclosure to vaccine trial subjects of risk of COVID‐19 vaccines worsening clinical disease. Int. J. Clin. Pract. Accepted Author Manuscript e13795. https://doi.org/10.1111/ijcp.13795

[24]     Tirado SM, Yoon KJ. Antibody-dependent enhancement of virus infection and disease. Viral Immunol. 2003;16(1):69-86. doi: 10.1089/088282403763635465. PMID: 12725690

[25]     Houser, K. V., Broadbent, A. J., Gretebeck, L., Vogel, L., Lamirande, E. W., Sutton, T., Bock, K. W., Minai, M., Orandle, M., Moore, I. N., & Subbarao, K. (2017). Enhanced inflammation in New Zealand white rabbits when MERS-CoV reinfection occurs in the absence of neutralizing antibody. PLoS pathogens, 13(8), e1006565. https://doi.org/10.1371/journal.ppat.1006565

[26]     Sheng-Fan Wang, Sung-Pin Tseng, Chia-Hung Yen, Jyh-Yuan Yang, Ching-Han Tsao, Chun-Wei Shen, Kuan-Hsuan Chen, Fu-Tong Liu, Wu-Tse Liu, Yi-Ming Arthur Chen, Jason C. Huang, Antibody-dependent SARS coronavirus infection is mediated by antibodies against spike proteins, Biochemical and Biophysical Research Communications, 451(2), 2014, 208-214, https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2014.07.090

[27]     Li Liu, Qiang Wei, Qingqing Lin, Jun Fang, Haibo Wang, Hauyee Kwok, Hangying Tang, Kenji Nishiura, Jie Peng, Zhiwu Tan, Tongjin Wu, Ka-Wai Cheung, Kwok-Hung Chan, Xavier Alvarez, Chuan Qin, Andrew Lackner, Stanley Perlman, Kwok-Yung Yuen, Zhiwei Chen: “Anti–spike IgG causes severe acute lung injury by skewing macrophage responses during acute SARS-CoV infection”, JCI Insight, 2019, 4(4), https://doi.org/10.1172/jci.insight.123158

[28]     Tseng C-T, Sbrana E, Iwata-Yoshikawa N, Newman PC, Garron T, et al. (2012) Immunization with SARS Coronavirus Vaccines Leads to Pulmonary Immunopathology on Challenge with the SARS Virus. PLoS ONE 7(4): e35421. doi:10.1371/journal.pone.0035421

[29]     Negro Francesco: “Is antibody-dependent enhancement playing a role in COVID-19 pathogenesis?”, Swiss Med Wkly, 2020, https://doi.org/10.4414/smw.2020.20249

[30]     Dr. Wodarg und Dr. Yeadon beantragen den Stopp sämtlicher Corona-Impfstudien und rufen zum Mitzeichnen der Petition auf, 01.12.2020, https://2020news.de/dr-wodarg-und-dr-yeadon-beantragen-den-stopp-saemtlicher-corona-impfstudien-und-rufen-zum-mitzeichnen-der-petition-auf/ (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[31]     Gachoka D. (2015). Polyethylene Glycol (PEG)-Induced Anaphylactic Reaction During Bowel Preparation. ACG case reports journal, 2(4), 216–217. https://doi.org/10.14309/crj.2015.63

[32]     Wylon, K., Dölle, S. & Worm, M. Polyethylene glycol as a cause of anaphylaxis. Allergy Asthma Clin Immunol 12, 67 (2016). https://doi.org/10.1186/s13223-016-0172-7

[33]     Grippeimpfung: Wie Pandemrix eine Narkolepsie auslöst, Ärzteblatt, 02.07.2015, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63356/Grippeimpfung-Wie-Pandemrix-eine-Narkolepsie-ausloest (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[34]     Doshi Peter. Will covid-19 vaccines save lives? Current trials aren’t designed to tell us BMJ 2020; 371 :m4037

[35]     Mahase Elisabeth. Covid-19: Vaccine candidate may be more than 90% effective, interim results indicate BMJ 2020; 371 :m4347

[36]     Allan S. Cunningham. Rapid Response: Covid-19 vaccine candidate is unimpressive: NNTV is around 256 https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4347/rr-4 (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[37]     Stuart M White. Rapid Response: Could COVID-19 mRNA vaccines cause autoimmune diseases? https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4347/rr-6 (zuletzt abgerufen: 01.12.2020)

[38]     Impfung gegen SARS-CoV-2: App soll mögliche Nebenwirkungen erfassen, Ärzteblatt, 13.11.2020, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/118365/Impfung-gegen-SARS-CoV-2-App-soll-moegliche-Nebenwirkungen-erfassen (zuletzt abgerufen: 02.12.2020)

[39]     Dr. G. Buchwald, Impfen: Das Geschäft mit der Angst, emu-Verlag

[40]     Abbasi Kamran. Covid-19: politicisation, “corruption,” and suppression of science BMJ 2020; 371 :m4425