Hier findest du sowohl aktuelle und inzwischen auch ältere Beiträge unseres Kreisverbandes sowie Empfehlungen zu weiteren interessanten Beiträgen und Quellen abseits von dieBasis.

Liebe Freunde,

als Kreisverband haben wir gemeinsam vieles erlebt, sind durch Höhen und Tiefen gegangen, wir haben zusammen gelacht und gefeiert.

Heute jedoch ist ein Tag der Trauer.

Leider müssen wir euch mitteilen, dass unser Schatzmeister und Freund Rainer Schwenkreis, der am 17. 06. 2022 seinen 54 Geburtstag gefeiert hätte, am Wochenende gestorben ist.

Es ist schwer, diese Zeilen mit der nötigen Sachlichkeit zu schreiben, ohne dabei in eine tiefe Trauer zu verfallen, die einem die Tränen in die Augen treibt.

Am 17. Juli 2020 ist er als 84. Mitglied in die basisdemokratische Partei Deutschland eingetreten. Kaum einer trug die basisdemokratischen Werte und die Werte unserer Partei so sehr wie er in sich; auch in unserem eigenen Kreisverband, den er mitgegründet hatte.

Rainer war mehr als nur der ehrenamtliche Posten, den er im Kreisverband auf sich nahm. Rainer war ein Freund. Er war jemand, auf den man sich verlassen konnte, der immer da war und bedingungslos geholfen hat, wenn man ihn gebraucht hat.

Jeder von uns kannte seinen weichen, liebevollen Kern.

Er hinterlässt ein tiefes Loch der Trauer und Sehnsucht, nicht nur innerhalb unserer Gemeinschaft, sondern auch in unseren Herzen.

So viele Gespräche, die man noch führen, so viele Feste, die man noch feiern, so viele Momente, die man noch erleben wollte.

Sein Tod trifft uns unvorbereitet und führt uns vor Augen, wie wertvoll das Leben eigentlich ist und wie abrupt es enden kann.

Und trotzdem lebt Rainer in unseren Erinnerungen an ihn weiter.

Im Moment ist es uns ein Anliegen euch zu informieren, über alles weitere werden wir

euch in den kommenden Tagen auf dem Laufenden halten.

In tiefer Trauer um unseren Freund und Parteikollegen wünschen wir euch alles Gute.

Euer Vorstand

KV Augsburg, Aichach – Friedberg

Nachruf

„Ich werde aussehen, als sei ich tot, doch es wird nicht wahr sein.
Du verstehst doch. Es ist zu weit. Ich kann diesen Körper nicht mitnehmen. Er ist zu schwer.
Mein Körper wird hierbleiben wie eine alte verlassene Hülle.
Man muss nicht traurig sein wegen solch alter Hüllen.“
(aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

Lieber Rainer,

vor einer Woche hast Du dich – ruhig und unauffällig – auf deine Reise gemacht. Vorgestern hättest Du deinen 54sten Geburtstag gefeiert. Schon ein bisschen früh um abzureisen. Aber was ist schon Zeit.

Die letzten Monate warst Du oft als Ordnerpartner an meiner Seite. Warst für mich wie der Fels in der Brandung. Aufkommende Wogen hast Du mit ein paar ruhigen Worten wieder zu glätten gewusst.

Als ich die letzten Tage immer wieder an dich gedacht habe, fragte ich mich, mit welchem   EIGENSCHAFTSWORT   ich dich aus meiner Wahrnehmung wohl am besten beschreiben würde. Spontan kam mir der Begriff   GLEICHTMUT   .

Google beschreibt den Begriff Gleichmut mit – „Auf innere Ausgeglichenheit beruhende Gelassenheit.“

Das war aber wohl nur mein oberflächlicher Eindruck. Inzwischen bin ich mir sicher, dass Du dir die Dinge viel mehr zu Herzen genommen hast, als Du es nach außen zeigtest.

Es ist schwer, einem bekennenden Atheisten die richtigen Worte mit auf den Weg zu geben, da du an das Danach eher weniger geglaubt hast. Ich wünsche Dir, dass Du eines anderen, eines schöneren, belehrt wurdest.

Du warst ein Krieger des Lichts, daher bin ich mir sicher, dass du irgendwo da draußen weiter an unserer Seite bist und uns weiterhin auf unserem Weg unterstützt.

Auf unserem Weg für die Wahrheit und eine echte Demokratie und all die Werte, die dir immer sehr wichtig waren und die der Grund sind weshalb wir uns kennengelernt haben.

Vielen Dank, dass wir uns begegnet sind und nun wünsche ich Dir alles Gute auf deinem Weg durch Zeit und Raum und darüber hinaus.

Gisela

Diedorf, den 19.06.2022

Lieber Rainer,

wir haben dich noch nicht lange gekannt, aber du warst für uns immer ein liebenswerter und auch kritischer Gesprächspartner. Dein trockener Witz, der wie aus der Pistole kam, hat uns oft zum Lachen gebracht. Danke das wir dich kennen lernen durften.  

Wolfgang und Helga Sättler

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