Unsere Direktkandidaten

  • Alexander Denner
    Ich stelle mich vor

    Mein Name ist Alexander Denner, bin seit 16 Jahren glücklich verheiratet und habe eine Tochter und einen Sohn. Ich wohne in Kissing und bin als selbstständiger Sicherheitstechniker im Arbeitsschutz unterwegs.
    Gebürtig komme ich aus der Sowjetunion, die wir bereits im Dezember 1990 verlassen haben um in Deutschland Frieden und Demokratie zu finden.
    Ich verließ das Gymnasium nach der zehnten Klasse und meldete mich freiwillig als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr, wo ich 8 Jahre lang in der Unteroffizierslaufbahn aktiv war. Dazu zählten auch Auslandserfahrungen im Rahmen des ISAF Einsatzes in Afghanistan. Im Rahmen der Berufsförderung besuchte ich im Anschluss die Technikerschule in Augsburg und bildete mich zum staatlich geprüften Umweltschutztechniker fort und begann in der von mir gewünschten Fachrichtung Erneuerbare Energien zu arbeiten. Schnell wurde mir klar, dass es ohne ständige Weiterbildung nichts zu erreichen gibt, daher bildete und bilde ich mich immerwährend fort. So absolvierte ich auch nebenberuflich die Fortbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und spezialisierte mich in diesem Bereich. Bis zur meiner Selbstständigkeit war ich als Projektleiter, Betriebsführer und Geschäftsleiter tätig. Ich konnte mich also durch Fleiß und Engagement beruflich und persönlich stets weiter entwickeln.

    Warum ich in der Partei dieBasis Mitglied geworden bin

    Die Corona Pandemie hat die Probleme der Politik und der Gesellschaft für Vorschein gebracht, die schon lange da sind, jedoch nicht oder nur gering beachtet wurden. Für mich war der ausschlaggebende Punkt, die Maßnahmen zu hinterfragen, die Maskenpflicht im Frühjahr 2020. Daraufhin bin ich aktiv geworden. Zuerst einfach Informationen sammeln und diese teilen, später auch die Organisation von Treffen Gleichgesinnter und Demonstrationen.
    Ich hatte mich auch bereits im Frühjahr beim Widerstand2020 angemeldet. Nachdem daraus nichts wurde, beobachtete ich die Partei dieBasis seit deren Gründung im Juli und im Herbst wurde mir klar, dass es ohne einen politischen Arm in der Bewegung nicht machbar sein wird, Veränderungen zu bewirken. Ich schaute mir nochmal den Inhalt von dieBasis genauer an und die vier Säulen überzeugten mich vollends: Ich wurde im November Mitglied. Ich will aktiv was dazu beitragen, dass es wieder möglich wird in unserem Land, seine Meinung zu sagen und kritisch zu sein, ohne gleich auch nur ansatzweise in eine Schublade gesteckt zu werden. Ich will, dass die Zukunft unserer Kinder nicht daraus besteht, dass sie täglich zuerst einmal schauen müssen, welches Gesetz und welche Verordnung denn heute gelten und was sie heute dürfen und was nicht. So sieht Freiheit nicht aus. Und ohne Freiheit kein wahres Leben! Dafür zu kämpfen, bin ich Mitglied geworden.

    Zukünftige politische und gesellschaftliche Visionen

    Die Politik muss in allen Bereichen nachhaltiger werden:

    Schulbildung:
    Wir müssen endlich von der Unterrichtung zur Entwicklung unserer Kinder gehen, ihre Potenziale fördern!

    Gesundheitswesen:
    Die Schulmedizin in Deutschland ist klasse wenn es um Diagnostik und Unfallverletzungen geht. In Bezug auf Heilung von Krankheiten aber ist das aktuelle Gesundheitswesen nur eine Melkkuh der Pharmaindustrie: Die Leute sollen nie ganz heil sein, sie sollen Medikamente konsumieren.

    Energiesektor:
    Die Umstellung der Energieproduktion auf regenerative Energien ist keine Frage mehr des OB, sondern des WIE. Aber hier gilt es ein Konzept zu entwickeln, dass wissenschaftlich und wirtschaftlich abgestimmt und nicht auf Konzerninteressen angepasst ist. Die Umstellung ist schon lange ökologisch und ökonomisch machbar. Es ist nur politisch eben nicht gewollt!

    Familienpolitik:
    Jeder hat das Recht auf ein Leben, wie er sich das wünscht, solange er dabei keinem schadet. Kinder sind unsere Zukunft. Ohne Kinder kein Volk, ohne Volk kein Staat.

    Politik:
    Die aktuelle Politik denkt maximal von Legislaturperiode zur Legislaturperiode und selbst das haben sie nun mit den sich täglich ändernden Verordnungen getoppt. Ist Regieren durch Verordnungen nachhaltig?

    Landwirtschaft:
    Auch hier kann sehr wohl viel nachhaltiger gewirtschaftet werden, wenn man den Landwirten die Möglichkeiten aufzeigt und ihnen diese auch gibt. Da fallen mir spontan Permakultur und Genossenschaften mit Bürgerinitiativen ein, um einige Beispiel auf die Schnelle zu nennen.

    2-3 Schwerpunktthemen aus unserem Rahmenprogramm

    Landwirtschaft:
    Freier Zugang zu Saatgut ohne Lizenz- und Nachbaugebühren, kein Verkauf von Terminator-Saatgut, dafür Förderung der Züchtung von samenfesten und angepassten Lokalsorten, Erhalt von alten Kultursorten. Keine Patente auf Pflanzen, Tiere und Samen und keine gentechnisch veränderten Organismen (incl. neue Verfahren wie CRISPR CAS), Besteuerung von importierten Futtermitteln (Soja). Verzicht auf Total-herbizide und Neonikotinoide und Einführung einer Pestizidabgabe und Besteuerung von mineralischem Dünger.

    Neue landwirtschaftliche Konzepte wie solidarische Landwirtschaft, Agroforst, Permakultur, Urban Gardening, Gemeinschaftsgärten etc. sollten fester Bestandteil der landwirtschaftlichen Kultur werden.

    Familie:
    Ziel muss es ein, die Familie als machtfreien, also freiwilligen Zusammenschluss der zusammenlebenden Menschen zum Wohle aller zu erhalten. Dabei steht das Wohl der Kinder an oberster Stelle unserer Familienpolitik. Familie ist eine Gemeinschaft mit einer eigenen Dynamik.

    Bildung:
    Bildungsinstitutionen und Menschen, die diesen Wandel vollziehen, oder erste Schritte dorthin gehen wollen, unterstützen wir mit allem dazu Notwendigen!
    Das Bildungsverständnis „Frei sich Bilden“ wird als Bildungsweg gleichberechtigt zu allen anderen Bildungsverständnissen gefördert.

    Finanzpolitik:
    Alle Einkunftsarten sollen gleich besteuert werden. Die Steuerprivilegien sollen entfernt werden. In dem Land, in dem der Umsatz gemacht wird, hat die Besteuerung zu erfolgen. Eine Gewinnverschiebung ins Ausland muss vermieden werden. Dadurch wird die Steuerlast für Bürger und Kleinunternehmer reduziert.

    Bargeld ist gedruckte Freiheit und sichert die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Jeder einzelne digitale Zahlungsvorgang, an dem wir beteiligt sind, wird registriert. Wir können komplett durchleuchtet, kontrolliert und überwacht werden, z.B. Geld nur für Geimpfte.

    Gesundheitswesen:
    Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen und seiner Gesundheit soll in der Ausbildung sämtlicher medizinischer und anderer Gesundheitsberufe verankert werden. Achtung und Respekt zwischen Behandler und Behandeltem sind dabei von zentraler Bedeutung.

    Energie:
    Photovoltaik/ Solarenergie soll ausgebaut werden. Diese soll nicht besteuert werden.
    Es soll ein Anspruch auf Einspeisung und finanzielle Förderung der Einspeisung von
    Solarenergiegewinnung auf Dächern geschaffen werden.

    Des Weiteren ist mir der friedliche Dialog mit Russland wichtig. Wir müssen wieder zueinander finden statt mit dem Säbel gegeneinander zu rasseln!

  • Klaus Jaeger
    Warum ich kandidiere

    Als Jahrgang 52 kann ich auf reichlich Lebenserfahrung zurückgreifen.
    In meinen jungen Jahren als Leistungssportler konnte ich mir nicht vorstellen mal politisch in einer Partei aktiv zu werden. Nun, als ich Mitte zwanzig war habe ich in einem technischen Beruf meinen Meister absolviert, mit der Motivation menschlich ein besserer Vorgesetzter zu werden, als die, welche ich kennenlernen durfte. Rückmeldungen ehemaliger Kollegen und Vorgesetzter haben mir das auch sehr oft bestätigt. Dieses war Jahrzehntelang mein Mikrokosmos. In diesem habe ich (wohl mehr unbewusst) Lebensweisen praktiziert (Gleichberechtigung, Mitbestimmung), welche heute eine neue Wichtigkeit erfahren.
    Somit stand und steht für mich der Mensch als Mensch und nicht als Funktion im Mittelpunkt.

    Leider hat sich die Gesellschaft in eine Richtung entwickelt, wo ein Mensch primär eine Funktion zu erfüllen hat, als mathematischer Fakt gesehen wird und der Faktor Mensch viel zu kurz kommt und dabei deutlich zurückbleibt.
    Diesen aktuellen Weg in eine bessere menschliche Richtung zu verändern, dafür setze ich mich mit all meinen mir zur Verfügung stehenden Kräften ein. Diese menschlich besseren Ziele kann man politisch erreichen, da die Politik die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen schafft und zu verantworten hat.

    Hierfür sind die vier Säulen von dieBasis und unser Grundgesetz ideale Wegbegleiter.
    Die Freiheit der Einzelnen im Denken und Handeln.
    Die Machtbegrenzung, wo die Freiheit anderer beschnitten wird.
    Die Achtsamkeit sich selbst und anderer Individuen gegenüber.
    Die Intelligenz des Schwarmes, Aufgaben zu erkennen und gemeinsame Lösungen zu schaffen.

    Somit stehe ich für das bedingungslose Einhalten unseres Grundgesetzes, Rückführung aller sozialen Berufe in gemeinschaftliche Hand, die Wirtschaft soll wieder den Menschen dienen, Erhaltung unserer Ressourcen, betreiben wirtschaftlicher Interessen unter verstärkter Berücksichtigung aller ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen.
    Die Definition neuer Ziele ist Aufgabe unserer Menschheitsfamilie, für die ich bereit bin die Stimme zu erheben und auch laut zu werden, um uns Gehör zu verschaffen.

  • Elmar Straube

    Ich habe an der Uni Augsburg Grundschullehramt studiert, den Master of Education absolviert und an der Uni zudem die Ausbildung zum Erlebnispädagogen gemacht. In letzterem hing und hängt eigentlich immer noch meine große Passion. Die Erlebnispädgogik bietet viele wertvolle Übungen und Methoden für ein besseres Miteinander und eine verbesserte Persönlichkeitsbildung. Seit Oktober 2015 arbeite ich an der Universität Augsburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter und bin in der Lehramtsausbildung tätig. Zudem habe ich immer mal wieder freiberuflich als Erlebnispädagoge mit den verschiedensten Gruppen gearbeitet – von einer 1. Klasse einer Grundschule über eine Zahnarztpraxis bis hin zu inhaftierten Mädchen in Aichach. Meine Promotion ist Mitte Mai abgegeben worden und bis Ende September wird die Disputation stattfinden. Ansonsten bin ich ein ehrlicher und zuverlässiger Mensch, der durchaus am „Helfersyndrom“ leidet, was auch manchmal anstrengend sein kann 😉 Meine Hobbies waren bis 2020 eigentlich Sport machen (besonders Fußball und Badminton, aber auch mal Yoga), auf Konzerte oder Festivals gehen, Essen gehen oder etwas trinken gehen, mit Freunden gemütlich abzuhängen, oder auch Zeit in der Natur zu verbringen. Zudem schreibe ich ab und zu gerne Gedichte. Das meiste davon ist quasi seit einem Jahr verboten, Freundschaften zerbrochen und die Arbeit seit einem Jahr nicht mehr das, was mir eigentlich total Spaß macht.

    Warum ich in der Partei dieBasis Mitglied geworden bin

    Aufgrund meiner Biographie, meiner Ausbildung und meines Berufs war ich schon immer ein kritischer Geist und hasse Ungerechtigkeit und Lügen. Da diese auf verschiedenen Ebenen immer stärker zugenommen haben, stärker, als ich es je für möglich hielt, konnte ich nicht mehr anders, als noch aktiver zu werden. Das fing mit Demobesuchen und auch eigenen Reden auf der Bühne ab April an. Ich war bisher immer politisch interessiert und auch immer mal wieder an Aktionen beteiligt, um etwas zu bewegen. Dabei hatte ich mich aber bewusst nie einer Partei anschließen wollen, da mich erstens nie eine zu 100% überzeugt hatte und ich mir auch eine Unabhängigkeit bewahren wollte. Dies hat sich im Laufe des Jahres 2020 geändert, sodass nach und nach das Gefühl stärker geworden ist, wirklich parteipolitisch aktiv werden zu müssen. Da für mich aber keine der etablierten Parteien in Frage kam (ich war eigentlich immer Wähler der LINKE), denn spätestens seit 2020 weiß man ja, dass die Parteien eigentlich alle gleich sind, bin ich für dieBASIS aktiv geworden. Ich bin im November 2020 Mitglied bei dieBASIS geworden und Gründungsmitglied des Kreisverbandes Augsburg. Unsere vier Säulen sind genau das, was unsere Gesellschaft braucht. Ich bin froh diesen Schritt gegangen zu sein und motiviert, auf diesem Weg etwas Positives für unsere Gesellschaft tun zu können.

    Zukünftige politische und gesellschaftliche Visionen

    Unsere Gesellschaft ist leider so gespalten worden. Das wird eine Zeit und viele Nerven brauchen, um das wieder zu bessern. Ich träume von einer gerechteren und sozialeren Welt. Eine Welt, in der wir friedlich und achtsam miteinander und unserer Natur umgehen, aber dennoch in der Sache streiten können. Wir brauchen wieder ein stärkeres Miteinander, dass wir die Gefühle und Sorgen aller Menschen wahr- und erst nehmen. Dafür ist es wichtig, alle Meinungen, solange sie nicht menschenverachtend, diskrimierend oder gegen unsere Verfassung und Grundrechte sind, zuzulassen und achtsam diskutieren zu können. Ich denke, gerade für diesen Prozess meine Stärken gut einbringen zu können. Ich kämpfe gerne für eine gerechtere und sozialere Welt und stehe dafür auch mit allem ein. Wir brauchen viel mehr echte Demokratie und bis dahin VolksvertreterInnen in Deutschland, die sich dafür einsetzen und den Bedürfnissen der Menschen unterodnen. Ferner träume ich davon, dass es irgendwann keine Parteien mehr braucht, sondern die Bürgerinnen und Bürger viel stärker in die Selbstverantwortung und Selbstbestimmung kommen und dadurch die Welt selbst mehr gestalten können. Der wichtigste Schlüssel liegt dafür meiner Meinung nach in unseren Bildungseinrichtungen: hier gibt es einiges zu verbessern und zu optimieren. Dies zeigt uns die aktuelle Zeit deutlicher denn je. Meine Ideen werde ich dafür gerne in die Partei einbringen.

    2-3 Schwerpunktthemen aus unserem Rahmenprogramm

    Unterricht und Kultus: „Bildung ist ein intrapersonaler, lebenslanger Prozess, der den ganzen Menschen als „Leib-Seele-Geist-Einheit“ umfasst und in dem seine Persönlichkeit wesensgemäß und seinsgerecht entfaltet. Als Ergebnis bezeichnet sie den so erreichten, vorübergehenden Zustand. Sie ist, auf den kleinsten Nenner gebracht, der Weg zu einem we-sensgemäßen und seinsgerechten Leben“ (Zierer 2016, S. 68). Es wird höchste Zeit, die Bildung wieder in den Mittelpunkt der Schulen und Universitäten zu rücken. Unterricht muss vor allem den Menschen im Fokus behalten. Wir brauchen verstärkt soziales Lernen (von kommunikativen Fähigkeiten bis hin zur Moralkompetenz) und mehr Allgmeinbildung nach Wolfgang Klafki. Zwei Ideen möchte ich hierfür einbringen: zum einen vom Staat bezahlte verpflichtende Schullandheime für jede Klasse in jedem Schuljahr. Zum anderen mehr Praktika in allen Schularten, z.B. soziale und demokratische Praktika.

    Familie, Arbeit, Soziales: Es gilt, die Familien wieder zu stärken. Dies z.B. indem man das Eltersein deutlich aufwertet und als das sieht, was es eigentlich ist – der wichtigste “Job” von allen! Es braucht viel mehr Anreize und Unterstützung für alle Elternteile, sodass sie sich darauf konzentrieren können und nicht mehrere Jobs gleichzeitig ausüben müssen, um über die Runden zu kommen. Der einseitige Ausbau an Ganztagesklassen und Betreeungsangeboten schwächt die Familien ungemein. Stattdessen sollte in Zukunft darauf geachtet werden, dass Eltern gerne bei ihren Kindern sein können und das finanziell auch machbar ist.

    Umwelt und Verbraucherschutz: Letztlich ist Nachhaltigkeit der entscheidende Schlüssel für fast alles. Ein nachhaltiges Bewusstsein muss verstärkt gefördert werden (z.B. über Schule und Unterricht, aber auch in Unternehmen und Betrieben), ohne alles verbieten zu müssen. Denn Zwang führt nur zu ungewollten Handlungen, aber niemals zu einer entsprechenden Haltung. Aber genau die Haltungen sind es, die entscheidend sein. Konrad Lorenz verdeutlichte u.a.: „Man liebt nur was man kennt, und man schützt nur was man liebt“. Es sollte bei allen Nachhaltigkeitsbestrebungen darum gehen, dass wir uns und unsere Natur wieder lieben lernen. Dann ergeben sich Umweltschutz etc. von selbst.